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Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Gemeinden in Österreich

Die Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Gemeinden in Österreich (ARGEGÖ) ist ein organisatorisch loser Zusammenschluss freikirchlicher Gemeinden mit evangelikaler (nicht-charismatisch/pfingstlicher) Prägung. Die Grundlage ist der gemeinsame Glaube.

Die ARGEGÖ ist keine neue Konfession, keine Konkurrenz zu bestehenden Arbeiten, sondern der äußere Ausdruck eines bereits gewachsenen Zustandes geschwisterlicher Verbundenheit: Sie ist die Plattform für freikirchlich evangelikale Gemeinden in Österreich, wo Projekte gemeinsam besser bewältigt und realisiert werden.

Schulungs- und Begegnungstage, Jugendtage, Frauentreffen, Freizeiten und ähnliches bieten den Gemeindemitgliedern Ermutigung und Hilfen für ihren Dienst, um gemeinsam den Missionsbefehl Jesu besser erfüllen zu können.

Die ARGEGÖ hilft auch bei der Koordination evangelistischer Aktionen und unterstützt die intensivere Zusammenarbeit evangelikaler Gemeinden auf regionaler Ebene.

Die ARGEGÖ ist keine neue Denomination und will es auch nicht werden. Es ist nicht Ziel der ARGEGÖ, eine neue nationale Freikirche oder ein neuer Gemeindebund zu werden.

Weg der Versöhnung / Runder Tisch für Österreich

Der Verein Weg der Versöhnung in breitester Form ein freier Zusammenschluss von christlichen Leitern in Österreich. Dazu haben sich verschiedene Leiter aus evangelikalen und charismatischen Freikirchen, aus Pfingstkirchen, freien Werken, der röm.-katholischen und der evangelischen Kirche zusammengeschlossen, die eine lebendige, biblisch fundierte Beziehung zu Jesus Christus haben.

Die Mitglieder wollen miteinander Wege der Versöhnung gehen und zunehmend die Einheit des Leibes Christi leben, indem sie eine Einheit der Herzen gemäss Johannes 17 durch Beziehungsarbeit, Offenheit und Respekt voreinander anstreben. Die Mitglieder betonen das gemeinsame Fundament in unserem Herrn Jesus Christus, wie er uns im Zeugnis der ganzen Heiligen Schrift begegnet, als das Zentrum unseres gemeinsamen Glaubens von dem her alle Glaubenspositionen gedeutet und bewertet werden sollen. Unsere Identität in Jesus soll uns so stark bewusst werden, dass die Identität in der eigenen Gruppe keine trennende Mauer mehr zwischen uns darstellt.

Der Verein ist in maximal acht “Richtungsgruppen” organisiert: Katholisch, Evangelisch, Evangelikal, Pfingstlerisch/Charismatisch, Orthodox, Messianisch-Jüdisch, Freie Werke, Sonstige Kirchen (wobei die Richtungsgruppen Ortodox und Messianisch-Jüdisch noch nicht vertreten sind). Die Mitglieder wählen innerhalb jeder Richtungsgruppe maximal sieben Delegierte an den Runden Tisch, der sich zweimal jährlich trifft. Die Delegierten jeder Richtungsgruppe wählen einen Sprecher; diese Sprecher bilden das Exekutiv des Runden Tisches, welches gleichzeitig Vorstand des Vereins ist und den Vorsitzenden (Obmann) wählt.

Neben den beiden jährlichen Treffen des Runden Tisches erfolgt die Arbeit des Vereins Weg der Versöhnung in den fachspezifischen Foren, in denen auch Nicht-Mitglieder zur Mitarbeit eingeladen sind: Forum “Theologie”,  Forum “Kommunikation” (dzt. nicht aktiv),  Forum “Israel”, Forum “Gesellschaftsverantwortung”,  Forum „Geschichtsaufarbeitung, und Forum Evangelisation (ist am entstehen).

 

Österreichische Evangelische Allianz

Die Evangelische Allianz wurde 1846 evangelikale Sammlungsbewegung aus verschiedenen christlichen Kirchen und religiösen Bekenntnisgemeinschaften in London gegründet. In Österreich fand die Internationale Allianzgebetswoche erstmals 1863 in Wien sowie in Oberschützen (im heutigen Burgenland, organisiert durch die evangelische Pfarrgemeinde) statt. In den ersten Jahrzehnten bemühten sich vor allem Pastoren von Freikirchen sowie Mitarbeiter missionarischer und diakonischer Werke um ein solches Miteinander.

In den 1920er Jahren engagierten sich u. a. die Reformierten Hans Jaquemar und Hans Haberl. In den Nachkriegsjahrzehnten (also von 1945 bis in die 1960er Jahre) beteiligten sich auch leitende Vertreter der Evangelischen Kirche, etwa Georg Traar und Gustav Entz. Die bis dahin vor allem in der Hauptstadt Wien vertretene Allianz breitete sich nun auch auf die Bundesländer aus. 1975 wurde daher eine Österreichische Evangelische Allianz (ÖEA) gegründet, 1988/89 als Verein konstituiert. Seit 1986 erscheint vierteljährlich der ALLIANZ SPIEGEL als übergemeindliches Informationsorgan.

Die ÖEA ist ein Geschwisterbund — d.h. Mitglieder sind nicht Kirchen und Gemeinden, sondern einzelne Christen, Kirchen und andere Organisationen können als Partner mitarbeiten.

Die ÖEA ist Mitglied der Weltweiten Evangelischen Allianz und der Europäischen Evangelischen Allianz.

Die Glaubensbasis der Evangelischen Allianz ist im Menü unter Texte zu finden.

Die wichtigste Veranstaltung der Evangelischen Allianz ist die Weltgebetswoche, die jährlich in der ersten vollen Januar-Woche stattfindet.