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Österreichische Evangelische Allianz

Die Evangelische Allianz wurde 1846 evangelikale Sammlungsbewegung aus verschiedenen christlichen Kirchen und religiösen Bekenntnisgemeinschaften in London gegründet. In Österreich fand die Internationale Allianzgebetswoche erstmals 1863 in Wien sowie in Oberschützen (im heutigen Burgenland, organisiert durch die evangelische Pfarrgemeinde) statt. In den ersten Jahrzehnten bemühten sich vor allem Pastoren von Freikirchen sowie Mitarbeiter missionarischer und diakonischer Werke um ein solches Miteinander.

In den 1920er Jahren engagierten sich u. a. die Reformierten Hans Jaquemar und Hans Haberl. In den Nachkriegsjahrzehnten (also von 1945 bis in die 1960er Jahre) beteiligten sich auch leitende Vertreter der Evangelischen Kirche, etwa Georg Traar und Gustav Entz. Die bis dahin vor allem in der Hauptstadt Wien vertretene Allianz breitete sich nun auch auf die Bundesländer aus. 1975 wurde daher eine Österreichische Evangelische Allianz (ÖEA) gegründet, 1988/89 als Verein konstituiert. Seit 1986 erscheint vierteljährlich der ALLIANZ SPIEGEL als übergemeindliches Informationsorgan.

Die ÖEA ist ein Geschwisterbund — d.h. Mitglieder sind nicht Kirchen und Gemeinden, sondern einzelne Christen, Kirchen und andere Organisationen können als Partner mitarbeiten.

Die ÖEA ist Mitglied der Weltweiten Evangelischen Allianz und der Europäischen Evangelischen Allianz.

Die Glaubensbasis der Evangelischen Allianz ist im Menü unter Texte zu finden.

Die wichtigste Veranstaltung der Evangelischen Allianz ist die Weltgebetswoche, die jährlich in der ersten vollen Januar-Woche stattfindet.