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Eingetragene Bekenntnisgemeinschaft

Die “eingetragene Bekenntnisgemeinschaft” ist in Österreich ein Mittelding zwischen einer informellen, als Rechtspersönlichkeit überhaupt nicht existierenden, Glaubensgemeinschaft, und den anerkannten Religionsgesellschaften und Kirchen. Sie wurde 1998 eingeführt um zahlreichen Beschwerden von Glaubensgemeinschaften zuvorzukommen, die mit dem Gang vor den Europäischen Gerichtshof drohten, sollte ihnen keine Möglichkeit geboten werden, Rechtspersönlichkeit zu erwerben.

Der Status der eingetragenen Bekenntnisgemeinschaft bietet bei weitem nicht die gleichen Rechte, wie der einer anerkannten Kirche. So ist zum Beispiel die Zugehörigkeit nicht Teil der amtlichen Personenstandsdaten, es gibt keinen Zugang zur Militär- und Krankenhausseelsorge, keinen staatlich bezahlten Religionsunterricht, usw.